Generelle Regeln
Die folgenden Punkte beschreiben den Rahmen, in dem ich mir eine devote Begegnung vorstelle. Sie sollen Klarheit schaffen – darüber, welche Haltung der Herr einnimmt, welche Rolle die Sklavin hat und wie beide miteinander umgehen.
Alle Regeln gelten nur auf Basis freiwilliger Zustimmung. Nichts davon ersetzt ein klares Nein oder ein Safeword.
Hinweis 18+: Diese Inhalte richten sich ausschließlich an Erwachsene.
Die Stellung des Herrn
Der Herr übernimmt die führende Rolle. Er setzt den Rahmen, trifft Entscheidungen und trägt Verantwortung für das, was geschieht. Führung heißt für mich: aufmerksam sein, zuhören, einschätzen – nicht willkürlich handeln.
Er achtet darauf, dass Absprachen eingehalten werden, erkennt Grenzen und achtet auf die körperliche und seelische Verfassung der Sklavin.
Die Stellung der Sklavin
Die Sklavin entscheidet sich bewusst dafür, sich zu unterordnen. Sie akzeptiert die führende Rolle des Herrn und ist bereit, seinen Anweisungen im vereinbarten Rahmen zu folgen.
Unterordnung bedeutet hier keine Wertlosigkeit, sondern eine gewollte Rolle: Sie zeigt Vertrauen, Hingabe und die Bereitschaft, sich zu öffnen – mit dem Wissen, dass der Herr sorgsam mit ihr umgeht.
Das grundsätzliche Verhalten der Sklavin
Die Sklavin verhält sich respektvoll, aufmerksam und ehrlich. Sie bemüht sich, Anweisungen sorgfältig umzusetzen, Rückfragen zu stellen, wenn etwas unklar ist, und eigene Empfindungen offen anzusprechen.
Sie achtet darauf, den Herrn nicht bewusst zu provozieren oder zu testen. Unklarheiten oder Unsicherheiten gehören in ein offenes Gespräch, nicht in versteckte Spiele.
Grundsätzliches zur Bestrafung der Sklavin
Konsequenzen sind kein Selbstzweck, sondern ein Mittel, um Strukturen zu stärken und Vereinbarungen ernst zu nehmen. Sie dürfen niemals dazu dienen, die Sklavin zu demütigen oder zu zerstören.
Art und Umfang von Konsequenzen werden vorab besprochen. Beide wissen, was im Rahmen ist und was nicht. Gesundheit, Sicherheit und seelische Stabilität gehen immer vor.
Der Körper der Sklavin
Der Körper der Sklavin ist wertvoll – er gehört in erster Linie ihr selbst. Im Kontext dieser Dynamik darf der Herr entscheiden, wie sie sich zeigt, kleidet und präsentiert, soweit das vorher gemeinsam vereinbart wurde.
Körperliche Signale (Ermüdung, Schmerzen, Überforderung) nimmt der Herr ernst. Die Sklavin ist verpflichtet, ehrlich mitzuteilen, wenn etwas nicht mehr gut für sie ist.
Das Präsentieren des Körpers
Das Präsentieren des Körpers ist ein Ausdruck der Hingabe der Sklavin. Sie zeigt sich so, wie der Herr es wünscht – elegant, bewusst, nicht achtlos.
Wie weit dieses Präsentieren geht (Haltung, Kleidung, Freizügigkeit), wird klar vorher besprochen. Die Sklavin darf jederzeit sagen, wenn sich etwas zu weit anfühlt.
Grundsätzliches über die Bekleidung
Die Kleidung der Sklavin kann Teil der Dynamik sein. Der Herr darf Vorgaben machen, welche Kleidungsstücke sie trägt, wie strikt sie eingehalten werden und zu welchen Anlässen sie gelten.
Gleichzeitig muss die Kleidung alltagstauglich bleiben, wo es nötig ist: Arbeitsplatz, Familie und öffentliche Räume haben Vorrang vor Spielideen.
Das Verhalten in Gesellschaft
In Gesellschaft achtet die Sklavin darauf, den Ruf des Herrn nicht zu beschädigen. Sie verhält sich höflich, respektvoll und situationsangemessen.
Ob eine subtile, devote Note in der Öffentlichkeit erwünscht ist, wird zwischen beiden abgesprochen. Nichts davon soll Dritte belasten oder in peinliche Situationen bringen.
Zur Sexualität der Sklavin
Die Sexualität der Sklavin gehört zu ihr – sie teilt sie mit dem Herrn innerhalb des Rahmens, den beide vereinbart haben. Wünsche, Fantasien und Grenzen werden offen besprochen, nicht erzwungen.
Tabus werden respektiert. Was einmal als Tabu definiert wird, bleibt tabu, bis die Sklavin selbst es ausdrücklich ändern möchte.
Zur Sexualität des Herrn
Auch der Herr hat Wünsche, Fantasien und Grenzen. Er ist ehrlich darüber und nutzt seine Rolle nicht, um die Sklavin zu Handlungen zu drängen, die sie deutlich nicht möchte.
Ein reifer Herr kennt seine Verantwortung: Nur weil etwas möglich wäre, heißt das nicht, dass es auch stimmig ist.
Über die Sicherheit der Sklavin
Die Sicherheit der Sklavin steht an erster Stelle – körperlich, seelisch und sozial. Der Herr achtet auf Risiken, informiert sich und verzichtet auf Praktiken, bei denen er sich ihrer Wirkung nicht sicher ist.
Die Sklavin sagt ehrlich, wenn ihr etwas Schmerzen bereitet, ihr Angst macht oder sie überfordert. „Stark sein“ bedeutet nicht, Warnsignale zu ignorieren.
Das Verhalten der Sklavin mit anderen
Wie die Sklavin sich anderen gegenüber verhält (Freunde, Bekannte, andere Spielpartner) wird gemeinsam geklärt. Eifersucht, Konkurrenz oder geheime Nebenschauplätze zerstören Vertrauen.
Offenheit ist hier entscheidend: Wenn weitere Kontakte eine Rolle spielen, müssen beide davon wissen und ihnen zustimmen.
Die täglichen Aufgaben der Sklavin
Tägliche Aufgaben können helfen, die Dynamik in den Alltag zu integrieren: kleine Rituale, kurze Nachrichten, bestimmte Handlungen, die sie für ihren Herrn erledigt.
Aufgaben sollen fordernd, aber machbar sein. Sie dürfen den Alltag nicht sprengen, sondern sich in ihn einfügen.
Das Verhalten der Sklavin bei Bestrafung
Wenn eine vereinbarte Konsequenz eintritt, verhält sich die Sklavin respektvoll und ruhig. Sie nimmt die Situation ernst, ohne in Spielereien oder Trotz zu flüchten.
Gleichzeitig behält sie das Recht, zu sagen, wenn etwas zu viel wird oder sich nicht mehr gut anfühlt. Auch während einer Bestrafung bleibt sie ein Mensch, kein Objekt.
Wenn du dich in diesen Regeln wiederfindest…
…hast du einen guten Eindruck davon, wie ich mir eine gemeinsame Dynamik vorstelle. Wenn du das Gefühl hast, dass diese Haltung zu dir passt, lade ich dich ein, den Fragebogen auszufüllen oder mir direkt zu schreiben.